Eine Todesanzeige, die auf einer Webseite statt auf Papier steht, heißt digitale Trauerkarte: in einer Nachricht zu teilen, auf jedem Bildschirm lesbar und später noch abrufbar für alle, die die Angaben erneut nachsehen möchten. Diese Fassung folgt den Bräuchen einer jüdischen Beerdigung, vom Segensspruch oben bis zur Adresse des Trauerhauses unten.
Die Farbpalette ist zurückhaltend und tief. Eine fast weiße Karte mit einem Anflug von Grün liegt auf dunklem Auberginegrund, auf dem kleine, mit Linien gezeichnete Blätter verstreut sind. Weinrot ist die einzige Farbe auf der Karte: Es markiert Davidstern, Namen und die Überschriften in Versalien und kehrt in der Umrandung der Schaltflächen wieder. Der Name steht in einer stattlichen Serifenschrift auf zwei Zeilen, während Segensspruch, Daten und Fließtext eine klare, offene serifenlose Schrift in Dunkelbraun und Grau verwenden. Würdevoll, ohne streng zu wirken.
Viele Familien verschicken die Karte noch am Todestag, weil die Beerdigung schnell folgt. Leser hinterlassen eine Nachricht im Online-Kondolenzbuch der Karte, was besonders Freunde in der Ferne schätzen, die während der Schiwa-Woche nicht zu Besuch kommen können.
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Kann die Karte sehr kurzfristig fertig sein?
Ja. Das Design ist vollständig, Sie ergänzen nur Namen, Daten, Porträt und die Abläufe. Von der ersten Änderung bis zum teilbaren Link vergehen Minuten, und das zählt, wenn die Beerdigung schon am nächsten Tag ist.
Was können Gäste außer Lesen noch tun?
Sie schreiben ins Kondolenzbuch, öffnen die Route zum Friedhof in ihrer Karten-App, speichern den Termin im Kalender und teilen der Familie mit, ob sie kommen. Niemand muss die Trauernden wegen einer Adresse oder Uhrzeit anrufen.
Kann die Karte auch die Gebetszeiten während der Schiwa nennen?
Gewiss. Der Schiwa-Abschnitt bietet Platz für die Adresse des Trauerhauses und die Zeiten, zu denen Besucher willkommen sind, und Sie können die Zeiten des Minjan für das Abend- oder Morgengebet ergänzen. Viele Familien sagen dort auch, wann sie lieber keinen Besuch empfangen.
Wie weit lässt sich das Design persönlich gestalten?
Text, Foto, Überschriften und Segensspruch sind frei veränderbar, und der hebräische Name kann neben dem bürgerlichen Namen stehen. Wer von einer anderen Stimmung ausgehen möchte, findet im Portfolio weitere Vorlagen.
Entstehen Kosten neben der Karte selbst?
Kein Papier, kein Porto und kein Betrag pro Empfänger, breites Teilen kostet also nichts zusätzlich gegenüber einer gedruckten Auflage. Die Preisübersicht erklärt, was dazugehört.
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