Eine Todesanzeige, die online statt auf Papier erscheint, nennt man digitale Trauerkarte: ein Link mit Namen, Daten und den Angaben zur Bestattung, geteilt über die Wege, die ohnehin genutzt werden. Alle erfahren es zur gleichen Zeit und finden die Adresse wieder, wenn sie gebraucht wird. In dieser Fassung sagt eine einzige Zeichnung das meiste.
Man stelle sich eine tief petrolblaue Fläche vor, an deren Rändern ein Punktmuster gerade noch zu erkennen ist. Eine Pusteblume aus feinen, hellen Linien steht auf einem goldenen Stiel, ihre Samen fliegen schräg nach oben. Daneben erhebt sich der Name in schmalen, aufrechten Buchstaben in fast Weiß, darunter folgen die Daten, einige persönliche Sätze und die Namen der Hinterbliebenen. Tiefer auf der Karte stehen die Termine unter kleinen goldenen Überschriften. Ein Foto gibt es nicht; Zeichnung und Schrift tragen die Stimmung gemeinsam.
Sind die Einzelheiten geklärt, geht der Link per Nachricht, E-Mail oder in sozialen Netzwerken hinaus und darf frei weitergegeben werden. Wer dabei sein möchte, kann den Termin in den Kalender eintragen und hat Datum und Uhrzeit richtig gespeichert, ohne etwas abzuschreiben.
Erstelle deine eigene digitale Trauerkarte
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Kann die Karte kurzfristig fertig sein?
Ja, und genau deshalb wählen viele Familien diesen Weg. Sie füllen das vorhandene Layout mit eigenen Worten, lesen es durch und teilen den Link, meist innerhalb eines Nachmittags und ohne Druckerei.
Wie zeigen Menschen ihre Anteilnahme?
Zur Karte gehört ein Kondolenzbuch, in das jeder eine Nachricht schreiben kann, die die Familie später in Ruhe nachliest. Daneben liegen Schaltflächen für Route, Kalender und Zusage, sodass praktische Fragen auf der Karte selbst beantwortet werden.
Warum hat dieses Design kein Foto?
Weil die Pusteblume diesen Platz einnimmt. Die Zeichnung steht neben dem Namen in der oberen Hälfte und gibt der Karte einen sanften Mittelpunkt. Das passt zu Familien, die kein Porträt teilen möchten oder kein geeignetes Bild zur Hand haben.
Was lässt sich in diesem Design ändern?
Die Einleitungszeile, der Name, die Daten, der persönliche Text, die Namen der Familie und alle Überschriften darunter. Andere Stile finden Sie unter den Trauerkarten im Portfolio, die sich genauso anpassen lassen.
Entstehen Kosten neben der Karte selbst?
Kein Papier, kein Porto und kein Betrag pro Empfänger, breites Teilen kostet also nichts zusätzlich gegenüber einer gedruckten Auflage. Was zu einer Karte gehört, lesen Sie vorab bei den Preisen.
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